Dokumentarfotografie im Wandel

- Dokumentarfotografie darf nicht im selben Topf wie Kunst bewertet werden. Dieses Bewusstsein braucht es bei Förderstellen, Stiftungen und der öffentlichen Hand. Sonst fällt die Fotografie immer durch die Maschen.
- Mehr Chronist:innen ermöglichen. Positive Beispiele wie Stadtfotografie Baden oder die Enquête Photographique (Fotografische Ermittlung) der Kantone Freiburg, Neuenburg und Waadt und der Stadt Genf zeigen, wie es gelingen kann.
- Fotografische Dokumentationen der öffentlichen Hand sollen ausgeschrieben werden, statt sie über interne Empfehlung zu vergeben.
- Bildungseinrichtungen sollen Bildkompetenzen vermitteln – und zwar mit Fachkräften aus der Fotografie.
- Presseförderung klären. Wie kann Pressefotografie zukünftig noch stattfinden und welche Mittel sind dafür nötig?
- Die Macht der Bilder nicht dem Kapital überlassen. Wenn sich mit dokumentarischer Fotografie kaum Geld verdienen lässt, dann überlässt man die Hoheit über die Bilder denjenigen, die das Geld haben.